Company Logo

Wetter in Sehnde

Aktuell
- °C
-
-
Höhe ü. NN: m
Luftdruck: - hPa
Niederschlag: - mm
Windrichtung: -
Geschwindigkeit: - km/h
Windböen: - km/h
Morgen
21 °C
29.06.16
21 °C
30.06.16
21 °C
Regenschauer
Regenschauer
© Deutscher Wetterdienst | Wetter Ostsee

Schulausfälle in Nds.

Presseberichte über die KGS Sehnde

HAZ vom 25.06.2016

Elektrischer Defekt hat Großbrand in Sehnder Turnhalle ausgelöst

Die Sporthallenruine ist inzwischen rundherum mit einem Bauzaun gesichert.
Die Sporthallenruine ist inzwischen rundherum mit einem Bauzaun gesichert.Böger

 

Sehnde. An der Sporthalle der KGS in der Waldstraße hat niemand gezündelt: Nach Angaben der Polizei ist der verheerende Brand, bei dem die Halle am Mittwochmittag weitgehend zerstört wurde, durch „einen Defekt an der elektrischen Anlage“ ausgelöst worden. Zu dieser Erkenntnis sind die Brandermittler der Polizei gekommen, die gestern gemeinsam mit Kollegen von der Versicherung noch weitere Untersuchungen in der Hallenruine anstellten. Laut Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke erkundigten sie sich dabei auch nach den Aktivitäten von Schule und Vereinen, die zuletzt in der Halle stattgefunden hätten. Einen Zusammenhang mit Tätigkeiten von Handwerkern kurz vor Ausbruch des Brandes schloss Schulleiter Carsten Milde aus. Die Monteure hätten lediglich Leitungen der Brandmeldeanlage in Augenschein genommen. Durch sie fließe jedoch nur Schwachstrom, wie er etwa für Klingeln verwendet werde. Die Feuerwehr war gestern erneut an der Brandstelle im Einsatz: Trotz des Gewitters glimmten noch immer einige Glutnester.tb

 


 

 

 

HAZ vom 24.06.2016

Neubau wird Millionen kosten

Halle wird mehr als ein Jahr fehlen. Außer der Schule sind auch Vereine betroffen.

Die Eingangstür steht zwar offen – aber dahinter liegen nur noch Trümmer.
Die Eingangstür steht zwar offen – aber dahinter liegen nur noch Trümmer.
 

Sehnde. Wie groß der durch den Brand in der Sporthalle an der Waldstraße entstandene Schaden exakt ist, konnte Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke gestern noch nicht sagen. Aber ein Neubau als Ersatz für die Mitte der Siebzigerjahre errichtete Halle dürfte in jedem Fall einen Millionenbetrag verschlingen. Laut Lehrke geht die Stadt aber davon aus, dass die Versicherung die Kosten weitgehend erstattet.

Ob der Neubau an der gleichen Stelle entstehen wird, ist noch unklar. Möglicherweise wird die Planung für die Erweiterung der KGS noch einmal neu aufgerollt und eine andere Gesamtlösung gefunden. Bisher gibt es noch keinen politischen Beschluss über den Standort des Erweiterungsbaus.

Das benachbarte Waldbad, dessen Wasser bei den Löscharbeiten zur Bildung von Schaum herangezogen worden war, blieb gestern geschlossen. Am Nachmittag wurden die Becken jedoch wieder befüllt, und heute soll es Badegästen wieder zur Verfügung stehen.

Auch gestern Morgen musste die Feuerwehr noch Glutnester in der zerstörten Halle löschen. Über Nacht war die Ruine (Bild rechts) bereits mit Löschschaum überzogen worden, um ein erneutes Auflodern der Flammen zu verhindern.
Auch gestern Morgen musste die Feuerwehr noch Glutnester in der zerstörten Halle löschen (Bild links). Über Nacht war die
Ruine (Bild rechts) bereits mit Löschschaum überzogen worden, um ein erneutes Auflodern der Flammen zu verhindern. Böger 
 

Außer der Schule sind auch mehrere Vereine von dem laut Bürgermeister sicher mehr als ein Jahr dauernden Ausfall der größten Sehnder Sporthalle betroffen. Man habe mit dem Sportring Kontakt aufgenommen, sagt Lehrke. Manche Gruppe könne vielleicht auf andere Räume wie eine Schulaula ausweichen, denn die übrigen Turnhallen seien ebenfalls dicht belegt. Außerdem könnten sich Vereine gegenseitig helfen, indem mehrere Mannschaften zusammen trainierten. Darüber hinaus spreche man auch mit Nachbarkommunen, ob von ihnen Unterstützung zu bekommen sei, so der Bürgermeister.

Die am Mittwoch wegen der starken Hitzeentwicklung vorsorglich evakuierten Anwohner konnten gestern bereits in ihre Häuser zurückkehren. Eine Familie mit zwei Kindern hatte die Nacht in einem Gasthaus in Bolzum verbringen müssen. Auch sie konnte das Zimmer inzwischen verlassen und wieder nach Hause.

 

Kommentar "Solidarität ist gefordert"

 


 

 

 

HAZ vom 24.06.2016

Feuer schwelt noch weiter

Sporthalle völlig zerstört – Ursache noch ungeklärt – Gaffer behindern Rettungskräfte

Die am Mittwoch bis auf die Grundmauern niedergebrannte Sporthalle in Sehnde hat die Feuerwehr auch gestern noch in Atem gehalten. Weiter schwelende Glutnester mussten von der Drehleiter aus bekämpft werden. Ursache und Schadenshöhe stehen noch nicht fest.

Die große Turnhalle der KGS Sehnde an der Waldstraße ist bei dem Feuer am Mittwoch vollständig zerstört worden, wie ein Blick von oben zeigt.
Die große Turnhalle der KGS Sehnde an der Waldstraße ist bei dem Feuer am Mittwoch
vollständig zerstört worden, wie ein Blick von oben zeigt. Feuerwehr Sehnde/Böger
 

Sehnde. Bis weit in die Nacht hatten die Einsatzkräfte das am Mittag ausgebrochene Feuer bekämpft. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass die Halle vollständig ausbrannte. Die Überreste müssen nach Einschätzung der Verantwortlichen von Stadtverwaltung und Feuerwehr abgerissen werden.

Brandermittler der Polizei waren gestern zwar vor Ort, konnten die Ursache des Feuers aber noch nicht ergründen. Heute sollen weitere Untersuchungen durch Sachverständige folgen. Hinweise auf eine Brandstiftung gibt es laut einer Polizeisprecherin bisher nicht.

Empört äußerten sich Rettungskräfte und die Stadtverwaltung über das Verhalten einiger Schaulustiger. „Unsere Mitarbeiter hatten große Probleme, den Verkehr zu regeln“, berichtet Stadtsprecherin Ines Raulf. Fußgänger und Radfahrer hätten die Rettungskräfte behindert, Autofahrer die Waldstraße mit ihren Wagen zeitweise blockiert. „Einige widersetzten sich sogar der Aufforderung von Ordnungskräften, die Straße zu räumen“, sagt Raulf.

Die Stadt will gegen mehrere Gaffer Anzeige erstatten. Die genaue Anzahl stehe noch nicht fest, aber es seien „sicher weniger als zehn“, erklärt Raulf. Noch sei unklar, mit welchen rechtlichen Mitteln man gegen diese uneinsichtigen Schaulustigen vorgehen könne. „Aber wir wollen das nicht auf sich beruhen lassen“, betont die Stadtsprecherin.

Auch gestern musste die Feuerwehr noch Brandnester von der Drehleiter aus bekämpfen. Feuerwehr Sehnde/Böger

Auch gestern musste die Feuerwehr noch Brandnester von der Drehleiter
aus bekämpfen. Böger

 


 

 

 

 

STADTFEUERWEHR SEHNDE vom 23.06.2016

Brandeinsatz Turnhalle Sehnde am 22.06.2016

Die Sporthalle in Sehnde, Waldstraße ist durch einen Brand am gestrigen Mittwochmittag komplett zerstört worden. Personen sind nicht zu Schaden gekommen.

 

Play-Symbol    kurze Videosequenz (00:33 min) aus den NDR-Nachrichten am 22.06.2016

 

Gegen 13:09 Uhr gingen in der Regionsleitstelle Hannover mehrere Notrufe über einen Dachstuhlbrand in der Waldstraße in Sehnde ein. Die Anrufer berichteten über eine extreme Rauchentwicklung, die aus dem Bereich der Turnhalle kam. Die Leitstelle entsandte daraufhin die Ortsfeuerwehr Sehnde, einen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug an die Einsatzstelle. Bereits auf der Anfahrt, die auf Sicht erfolgte, wurde durch den Einsatzleiter eine Alarmstufenerhöhung auf B3 durchgeführt.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang rückseitig dichter Qualm aus dem Dach des Gebäudes - unter der Dachhaut stand der Dachstuhl schon im Vollbrand – und die Erkundung des Einsatzleiters ergab, dass auf der Gebäuderückseite die Flammen bereits aus dem Dach schlugen.

Stacks Image 1438
Stacks Image 1440

 

Die Feuerwehr ging sofort mit Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung vor. Über zwei Drehleitern und eine Teleskopmastbühne wurde die Brandbekämpfung aus der Höhe eingeleitet. Aufgrund der Bebauung bestand die Gefahr einer weiteren Brandausbreitung auf das Papenholz und die benachbarten Gebäude. Feuerwehrleute nahmen sofort mehrere Rohre vor und konnten die Flammen eindämmen. Die weiteren Löscharbeiten gestalteten sich aufwändig. So mussten mehrere tausend Liter Schaummittel zur Einsatzstelle geschafft werden. Ein Betreten des Gebäudes war aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der Einsturzgefahr unmöglich. Um ausreichend Löschwasser zu Verfügung zu haben, wurden Schlauchleitungen zum nahegelegenen Waldbad aufgebaut. Hier wurden fünf Pumpen in Stellung gebracht. Das Waldbad wurde vorübergehend geschlossen. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Zwischenzeitlich wurde eine weitere Alarmstufenerhöhung ausgelöst und Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Hannover angefordert.

 

Stacks Image 1447
Stacks Image 1449

 

Leider kam es im Laufe des Einsatzes durch Schaulustige zu Behinderungen der Einsatzkräfte. Die Stadt Sehnde wird dort gegen die entsprechenden Personen Anzeige erstatten. Im Einsatz waren alle Ortsfeuerwehren der Stadt Sehnde, Kräfte aus dem Stadtgebiet Lehrte, das technische Hilfswerk und Kräfte der Feuer- und Rettungswache 5 der Berufsfeuerwehr. Insgesamt 255 Einsatzkräfte mit 35 Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst mit mehren Rettungstransportwagen.

 

Weitere Nachlöscharbeiten nötig

Bereits in den Abendstunden mussten Glutnester durch die Brandwache gelöscht werden. Nachdem es in der Nacht ruhig blieb, loderten heute Vormittag wieder Flammen auf. Die Ortsfeuerwehr Sehnde hat erneut an der abgebrannten Turnhalle Stellung bezogen. Mithilfe der Drehleiter wird mit Löschschaum versucht die wieder aufflammenden Glutnester, die unter den Trümmern liegen, zu löschen. Weitere 12 Kameraden warteten in Bereitstellung im Feuerwehrhaus, um gegebenenfalls mit weiteren Fahrzeugen nachzurücken. Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde mittels Wenderohr am Korb der Drehleiter Wasser auf die Brandstellen gegeben. Weitere Einsatzkräfte wurden nicht benötigt und konnten sich wieder auf den Weg nach Hause machen.

 

Rückzündung

Am 23.06.2016 rückte die Ortsfeuerwehr Sehnde gegen 23:45 Uhr erneut zur Turnhalle der Waldstraße aus. Passanten hatten einen Flammenschein in Lagerfeuergröße wahrgenommen und daraufhin die Feuerwehr über die 112 alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF), der Drehleiter (DLK) und dem Mannschaftstransportwagen (MTW) zum Einsatzort aus. Während die Besatzung des TLF die Wasserversorgung aufbaute, ging der Gruppenführer zur Erkundung vor. Da die Brandstelle vom Boden aus nicht zu erreichen war, wurde die Brandbekämpfung über die Drehleiter durchgeführt. Gegen 00:30 Uhr rückten die elf Einsatzkräfte mit ihren Fahrzeugen in das Feuerwehrhaus ein und fuhren nach Hause.

 

Bildergalarie der Stadtfeuerwehr Sehnde zum Turnhallenbrand in der Waldstraße in Sehnde

 

Bildergalarie der Freiwilligen Feuerwehr Sehnde zum Turnhallenbrand in der Waldstraße in Sehnde

 

 


 

 

 

HAZ vom 23.06.2016

Der zweite Schock für die KGS

Bei einem verheerenden Brand ist gestern die große Turnhalle der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Sehnde bis auf die Grundmauern niedergebrannt. In dem Gebäude hielten sich keine Menschen mehr auf, verletzt wurde niemand. Es ist das zweite Großfeuer nach dem Millionenschaden im Hauptgebäude im März vergangenen Jahres.

Die Flammen schlagen mehr als 20 Meter hoch in den Himmel und müssen mit der Drehleiter bekämpft werden. Die Rauchsäule ist schon von Weitem zu sehen (Bild unten). Luck/Elsner (2)
Die Flammen schlagen mehr als 20 Meter hoch in den Himmel und müssen mit der Drehleiter bekämpft werden. Luck/Elsner (2)
 

Sehnde. Als die ersten Feuerwehrleute gegen 13 Uhr in der Waldstraße eintreffen, schlagen die Flammen bereits mehr als 20 Meter in die Höhe. Die Rauchsäule aus dickem schwarzem Qualm ist bis nach Hannover zu sehen. An den Straßen stehen Schaulustige und Nachbarn und starren wie gebannt in den Himmel.

Die Feuerwehren aus Sehnde, Lehrte und Hannover rücken nach und nach mit rund 250 Einsatzkräften an – und sie müssen schnell handeln. Denn das Feuer ist nach Angaben von Stadtfeuerwehrsprecher Chris Rühmkorf an einer Seite der Turnhalle ausgebrochen, die direkt an das Papenholz grenzt – und die Flammen drohen überzuspringen. Für die Einsatzkräfte wird dies zu einer logistischen Herausforderung: Sie müssen an zwei Fronten gleichzeitig löschen.

Weil sich das Feuer rasend schnell ausbreitet und nach wenigen Minuten das gesamte Gebäude in Flammen steht, entwickelt der Brand eine so große Hitze, dass die direkt gegenüber wohnenden Anlieger evakuiert werden und ihre Häuser verlassen müssen. Sogar Jalousien sind dort angeschmolzen.

 

Die Rauchsäule ist schon von Weitem zu sehen (Bild unten). Luck/Elsner (2)

 

Doch am Ende können die Feuerwehrleute nur den Brand unter Kontrolle halten – die Turnhalle mit den Musikräumen der Orchesterklassen im Obergeschoss brennt vollständig nieder. „Da ist nichts mehr zu retten“, sagt Rühmkorf. Keine zwei Stunden nach dem Brand ist das Dach weitgehend eingestürzt. „Ob die Seitenmauern halten, müssen wir abwarten.“ Die Mensa sei aber nicht betroffen, und die Schüler waren bereits in die Sommerferien gegangen.

Die Brandursache und die Schadenshöhe stehen noch nicht fest. Die Löscharbeiten haben bis in die Abendstunden gedauert. Die Brandermittler könnten frühestens heute in die Ruine, wenn diese etwas ausgekühlt sei, sagt ein Sprecher der Polizeidirektion Hannover.

Schulleiter Carsten Milde steht zwar äußerlich gelassen vor der rauchenden Halle – doch auch ihn nimmt der zweite Großbrand innerhalb von gut einem Jahr mit: „Ich stehe zwischen Tränen und Sarkasmus.“ Er sei nur froh, dass niemand verletzt worden ist. Nur drei Stunden vorher hatten Handwerker Stromleitungen in der Halle kontrolliert. Gerüchte, wonach es Schweißarbeiten gegeben habe, verneinte Milde.

 

 


 

 

 

Unterkategorien




Powered by Joomla!®. Designed by: joomla 1.7 templates hosting Valid XHTML and CSS.